Autismus – Urlaub für Familien

Autismus- Berater und Fachbuchautor Bernhard Schmidt hat im April 2017 ein Solidar Hotel für Familien mit autistischen Kindern eröffnet: Und wir von AuJA waren mit einer AuJA Startwoche mit dabei. Vielen Dank an Bernhard Schmidt und dem Autismus-Solidarhotel Team vom goldenen Stern für die unvergessliche AuJA Startwoche bei Euch: Wir haben viel gelacht, viel gelernt und wurden lecker bekocht und herzlichst empfangen und umsorgt. Wir kommen wieder! Weitersagen: www.solidarhotel.de
Wir sind  also so begeistert und angetan , dass wir in Zukunft noch oft AuJA Startwochen dort anbieten werden in Kombination
mit einem preiswerten Urlaub für Familien mit (autistischen) Kindern.
 Bild könnte enthalten: 6 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Himmel, Brücke, im Freien, Natur und Wasser
Hier ein erster Erfahrungsbericht:
Eine Woche voller (guter!) Erfahrungen
Nur die Praxis zeigt, ob alle Überlegungen richtig waren, ob der Kauf und die Renovierung des
„Goldenen Stern“ die richtige Entscheidungen waren. Ob das Konzept richtig ist.
Die erste Woche mit bis zu fünf Autisten hat viele unserer Fragen beantwortet:
1.)
Geht Urlaub mit autistischen Kindern überhaupt?
Ja, es geht nicht nur, es geht sogar gut. Es war eine Freude, die täglich zunehmende Entspannung und
Erholung bei Kindern und Eltern zu beobachten.
Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht, Haus, Himmel und im Freien
2.)
Ist das Haus und die Umgebung überhaupt geeignet?
Auch hier ein klares Ja.
Vor allem die Autisten haben sich auf Anhieb wohl gefühlt.
Alle Räume (Gastraum, Lounge, Spielraum,
Aufenthaltsraum …) und die Sonnenterrasse wurden ausgiebig genutzt.
Die umliegenden Wälder und Wiesen haben alle als sehr erholsam wahr genommen.
Und wir freuen uns darauf, wenn auch noch zusätzlich der Meditationsraum und die Kreativwerkstatt
fertig sind und genutzt werden können.
3.)
Gibt es genug Freizeitangebote in der Umgebung?
Langweilig ist keinem unserer Gäste geworden. Ausgiebige Wanderungen in der herrlichen Natur,
Besuch der umliegenden Museen, Ausflüge nach Tschechien … waren nur einige der Aktivitäten unserer Gäste.
4.)
Wird das Angebot an Essen und Trinken angenommen?
Wir haben uns sehr über die Mengen an selbstgemachter Limo, selbstgebackenem Kuchen, Brot und
Brötchen, unserem frisch gekochten Abendessen … ,die verzehrt wurden, gefreut.
Wenn die Gäste teilweise drei- und viermal zum Buffet gehen … dann ist das für uns ein gutes Zeichen.
Bild könnte enthalten: 1 Person, sitzt, isst, Essen und Innenbereich
5.)
Ist die medizinische Versorgung auch von Autisten gewährleistet?
Auch hier hatten wir die ersten positiven Erfahrungen. Zum einen gibt es eine Apotheke und eine
Arztpraxis in Warmensteinach. Da die Arztpraxis in Warmensteinach jedoch Betriebsruhe hatte, sind
Gäste mit ihrem Sohn dann nach Bischofsgrün gefahren und haben dort eine sehr kompetente und im
Umgang mit einem autistischen Kind sensible Ärztin gefunden.
6.)
Ist eine Woche nicht zu lang?
Nein, im Gegenteil.
Viele wären gerne länger geblieben – auch die Autisten.