Jonathan (4), Havixbeck

Die Eltern von Jonathan haben eine eigene Internetseite für das AuJA-Spielraumprogramm ihres Sohnes mit Fotos und Videos, wo man immer auf den neuesten Stand bleiben und die Familie unterstützen kann: http://www.rose-havixbeck.de/

Achtung: Das Video oben enthält Musik und spiegelt die Meinung der Macher des Videos wieder und nicht in allen Punkten die Meinung von AuJA!

Vielleicht kennst Du schon seine Geschichte, vielleicht aber auch nicht: Jonathan nimmt kaum Blickkontakt mit uns auf und kann nicht mit uns sprechen. In der Gegenwart von gleichaltrigen Kindern scheint er völlig verloren. Er kann weder mit anderen Kindern, noch mit Spielzeug angemessen spielen, er scheint versunken, in seiner eigenen Welt aus Stereotypen, z.B. mit dem Kopf schaukeln oder Schranktüren auf und zu machen. Die verschiedenen Übergänge die den Alltagsrhythmus stören, gestalteten sich als extrem schwierig, Schreien und Weinen dominieren unseren Alltag. Spontane Änderungen enden oft in Wutausbrüchen. Er weigert sich auf Toilette zu gehen, verweigert nahezu alle Nahrungsmittel (er isst überhaupt kein Obst, Gemüse oder Fleisch) und rennt im Freien ständig weg und reagiert fast gar nicht auf seinen Namen. Die unabgeschlossene Haustür kann für uns fatale Folgen haben, da er überhaupt kein Gefühl für Gefahren hat, z.B. die im Straßenverkehr.

Während der Startwoche und den folgenden Tagen ließen sich bereits die ersten Erfolge beobachten:
Jonathan
– nimmt nun spontaner und von sich aus Blickkontakt mit uns auf
– reagiert öfters auf seinen Namen
– beginnt, mehr neue Laute zu formen

Unser Feedback zur  AuJA-Startwoche:

An der Tür hat uns Deniz bereits erwartet und Jonathan, der als erster hoch kam empfangen. Wir haben erwartet, dass Jonathan wie üblich an Mamas Bein klammert, satt dessen ist er sofort in Deniz Arme gekommen, mit ihn in den Spielraum und hat dort freudig jauchzend mit ihm gespielt. Für uns war dieser Moment ein Aha-Erlebnis, wir waren gleichermaßen verblüfft wie begeistert. Da wussten wir, ja, es passt.

Unsere Vorfreude auf die Startwoche und unsere Hoffnungen wurden nicht enttäuscht, sondern noch übertroffen. Gleich zu Anfang fühlten wir uns mit offenen Armen empfangen und angenommen. Wir haben nicht nur viel über den Spielraum gelernt, sondern auch über uns selbst und wie wir den Problemen und Stolpersteinen des Alltags begegnen können. Vor uns liegt nun ein Weg, für den wir nun mit Rüstzeug ausgestattet wurden und den wir jetzt im positivem Licht sehen, auf dem wir auf unsere Möglichkeiten mit Freude schauen, statt mit Trauer auf das zu blicken, was angeblich nicht möglich ist.

Bea, Mutter von Jonathan

Die Eltern von Jonathan haben eine eigene Internetseite für das AuJA-Spielraumprogramm ihres Sohnes mit Fotos und Videos, wo man immer auf den neuesten Stand bleiben und die Familie unterstützen kann: http://www.rose-havixbeck.de/